Robin - Auf einmal ist nichts mehr wie es war!
Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurde die Freiwillige Feuerwehr Sangerhausen am 31.03.2007 alarmiert. Um 16.52 Uhr sprangen erneut die Funkmeldeempfänger der FF Sangerhausen an, dies bedeutete den dritten Einsatz an diesem Tag. Innerhalb kürzester Zeit rückte ein kompletter Zug mit ELW 1, TLF 16/25, LF 16/12 und RW 1 mit 21 Einsatzkräften zur Einsatzstelle aus. Zeitgleich wurde der Rettungsdienst des Landkreis Sangerhausen zum Einsatzort beordert. Am Einsatzort angekommen bot sich folgende Lage. Ein Transporter und ein VW-Polo waren seitlich kollidiert. Der Fahrer des Polo war bereits aus dem PKW befreit, und wurde von Passanten erstversorgt bis der Rettungsdienst nach der FF Sangerhausen eintraf. Der Fahrer des Transporters war eingeklemmt. Der Fahrer des Polos wurde zunächst im Rettungswagen erstversorgt, um dann schnellstmöglich mit Christoph 37 in ein Krankenhaus nach Halle transportiert zu werden.

Ein Verkehrsunfall, der alles veränderte!
Robin befindet sich mit seinem Auto auf dem Heimweg von der Arbeit.
Eine Kreuzung, vielleicht eine Sekunde der Unachtsamkeit, ein anderes Fahrzeug ...
Und alles ist aus!
Ein Anruf – der Sohn ist verunglückt. Die Welt zerspringt in tausend Teile.
Eine Nachricht – sie zerreißt Kopf, Körper, Seele. Unerträglicher Schmerz, Angst, Verzweiflung, Ohnmacht.
Robin – Du mußt kämpfen! Du darfst uns nicht verlassen.
Hoffnung – Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate.
Die Prognose ist sehr schlecht. Nichts hat mehr Bedeutung. Zeit spielt keine Rolle mehr.
Koma - schweres Schädel-Hirn-Trauma, Thoraxtrauma, Abdominal- und Beckentrauma, rechtes Augenlicht verloren. Er kämpft und gibt nicht auf! Robin lebt! Er lebt im Wachkoma ...
Immer wieder schwere Rückschläge. Kein Tag ohne Angst, ohne Tränen. Wird Robin wieder aufwachen?
Quälende Fragen – man macht uns keine Hoffnung. Aber Hoffen ist besser als Verzweifeln – Wir kämpfen mit ihm!
Unsere Familie gelangt an die Grenzen ihrer Kräfte, ihres Organisationsgeschickes und ihrer finanziellen Belastbarkeit.
14 Monate sind nun schon vergangen ...
Die Hoffnung, das Robin wieder aufwacht, haben wir niemals ausgegeben.
Nach langen Aufenthalten im Bergmannstrost Halle/Saale sowie im Neurologischen Kinder- und Jugend-
Rehabilitationszentrum Sülzhayn (KMG) ist Robin seit Anfang Mai 2008 endlich wieder zu Hause.
Ein umfangreiches Therapieprogramm begleitet seinen Tag: Physiotherapie, Logopädische Therapie,
Ergotherapie und Musiktherapie.
Jeder Tag ist harte Arbeit.
Wir sind so stolz auf ihn! Er ist ein großer Kämpfer.
Robin kann sich nicht bewegen, keine Nahrung zu sich nehmen, sich nicht äußern.
Langsam beginnt er, für einige Minuten seinen Kopf allein zu halten. Er sieht uns an, das erste kleine Lächeln. Jeden Tag hofft man, es kommt wieder. Aber so ist es nicht. Wir haben sein Lächeln erst zweimal gesehen.
Wir wissen jedoch, irgendwann werden wir sein erstes Lachen hören – vielleicht mit einem Delphin!
Eine DELPHIN-THERAPIE wäre eine große Chance.
Eine Chance zurück ins Leben!
DELPHIN-THERAPIE - Die Heilkraft der Delphine.
Die Delphin-Therapie bewirkt beeindruckende Rehabilitationsfortschritte – egal ob es sich um ein erstes Lachen, ein erstes Wort oder sogar die ersten eigenen Schritte handelt.
Delphin-Therapie hilft! Dafür gibt es eindeutige wissenschaftliche Belege. Keine Wunderheilung – aber ein nächstes Ziel, eine neue Hoffnung. Und Hoffnung ist das Wichtigste, was man behalten muß, wenn man die Kraft aufbringt, dem Schicksal des eigenen Kindes die Hand zu reichen und helfende Wege sucht.
Leider besteht derzeit keine Möglichkeit der Kostenübernahme durch Krankenkassen. Auch nicht, wenn diese Therapien nachweislich erfolgreich waren.
Wir hoffen auf Ihre Unterstützung, um dieses Vorhaben realisieren zu können!


Robin ... beendete seine Schulzeit mit einem sehr guten Abschluss.
Dieser war Voraussetzung, um eine Ausbildung in seinem „Traumberuf“ KFZ-Mechatroniker zu absolvieren.
Er befand sich im 2. Ausbildungsjahr, hatte geplant, nach Abschluß der Ausbildung ein Studium anzuhängen.
Robin war mitten in seinem jungen Leben, war voller Zukunftspläne, Träume und Wünsche.
Er war immer fröhlich, ein Freund, ein Kumpel – der beste Bruder und Sohn.


Fördergesellschaft für Wachkomapatienten in Sangerhausen e.V.
am 25.03.2008 trafen sich 7 Gründungsmitglieder um den gemeinnützigen Verein „Fördergesellschaft
für Wachkoma-Patienten in Sangerhausen e.V.“ ins Leben zu rufen.
Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt in der Hilfe für Wachkoma-Patienten und deren Angehörige.
Darüber hinaus wollen wir alternative Therapieformen, wie die Delphintherapie, besonders fördern.
Begleiten Sie uns!
Diesen Weg können wir allein nicht gehen ..., jede noch so kleine Einmalspende hilft!
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Sonderspendenkonto „Robin“ |

Danke für die Spenden!
Auch als Vereinsmitglied können Sie uns unterstützen. Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar! Um Ihnen eine Zuwendungsbestätigung auszustellen, übermitteln Sie uns bitte per Post, Fax oder E-Mail Ihre vollständige Firmenbezeichnung und Adresse.
Fördergesellschaft für Wachkoma-Patienten in Sangerhausen e.V.,
Frau Diana Trödel
Hinter dem Dorfe 91, D-06528 Liedersdorf
Telefon (03 46 59) 6 15 33
E-Mail: diana.troedel@t-online.de